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Ein kleiner Beitrag über künstliches Koma

Nach meinen schweren Herzinfakt wurde ich in der Herzklinik im Bad Oeynhausen ins künstliche Koma gelegt. Dies geschieht auf der Intensivstation. Es geschieht hauptsächlich aus dem Grund, um den Patienten vor Angst, Schmerz oder Stress zu schützen. Das künstliche Koma ist wie eine Art Narkose nur nicht so tief. So kann auch die künstliche Beatmung genau gesteuert werden. Auch wird man künstlich ernährt. In vielen Fällen ist ein künstliches Koma nur für Stunden oder Tage von nutzen aber es kann auch mehrere Wochen dauern. Bei mir waren es zum beispiel vierzehn Tage. Die Patienten werden im künstlichen Koma so behandelt als wären sie wach da man sagt sie könnten noch Stimmen und Berührungen wahrnehmen. Aber Erinnerungen an die Zeit im Koma hatte ich jedenfalls nicht. ( Habe ich auch noch nicht von anderen gehört.) Alles was während des Komas passiert ist, habe ich von denen die mich besucht haben.

Nun zu dem wie es ist, wenn man langsam wieder aufgeweckt wird, und die Medikamente so langsam abgesetzt werden. Erinnerungen an die Zeit im Koma sind nicht da. Wenn man aber meint das nun alles in Ordnung ist, so hat man sich getäuscht. Jetzt fängt es erst an. Als erstes kann man nicht realisieren ob alles wirklichkeit ist oder ein Traum. Zum Beispiel habe ich Dinge gesehen die überhaupt nicht da waren. Im Krankenzimmer waren Nebel oder die Bilder hingen schief. Meine Frau hatte mit einenmal blaue Haare oder war in der Südsee am Segeln.Nur ganz allmählich ging dieses zurück und ich kam langsam in die Wirklichkeit.Nach einer Woche war ich dann wieder im normalen Zustand. Soetwas kann auch über Wochen gehen.

Dies ist nur ein kleiner Beitrag. Ich könnte Seiten schreiben. Wäre aber für aussenstehende glaube ich auch etwas langweilig

 

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